Platzsparende grüne Innovation: „Zwölf Mitarbeiter fühlen sich jetzt im Büro wohler als vorher acht“

Zuwenig Platz, das ist in vielen Firmen ein Problem. Wenn es aber einen Büromöbelhersteller betrifft, kommen neue Lösungen auf den Plan.

Arbeitsplätze mit Pflanzenwände als Trennwand

„Vorher hieß es: ‚Das geht ja gar nicht, noch mehr Leute!‘, doch wir hatten keine Ausweichmöglichkeit. Zugleich wollten wir die Büros mit mehr Leben, mehr Natur in Verbindung bringen“, schildert Theo Budde die Ausgangslage.

Er ist Geschäftsführer der fm Büromöbel Franz Meyer GmbH & Co. KG und richtet mit rund 260 Beschäftigten Bürokomplexe in ganz Deutschland ein – für Banken und Kommunen, für Firmen wie German Wings, den Windenergieanlagenbauer Enercon oder die 11.000 Mitarbeiter starke Bünting Unternehmens-gruppe. „fm“ gehört zu Deutschlands führenden Büromöbelher-stellern, als typischer Objekteinrichter prädestiniert für die Gesamteinrichtung von Neubauten. Aber ganz so „typisch“ geht es in der Zentrale im niedersächsischen Bösel bei Oldenburg eben doch nicht zu.

Als Schlüsselwort fürs Raumproblem definierte man hier „Büro-pflanzen“ und gelangte zu „Gärtner Gregg“, unseren Spezialisten für Raumbegrünung im nordrhein-westfälischen Nordkirchen. „Er war in diesem Bereich längst tätig, brachte vielfältige Erfah-rungen und Modelle mit. Gemeinsam haben wir ein Spezial-möbel entwickelt, in das Pflanzen perfekt passen“, sagt Budde.

In der Planungsphase wurde das „Dschungelbüro“ noch skeptisch beäugt, seit dem ersten Tag der Testphase will das Pflanzenboard „keiner mehr hergeben“.
Fotos und Visualisierung: fm Büromöbel.

Das Pflanzenboard: Sicht- und Schallschutz, Stauraum, Wohltat für Auge und Ohr

Das neue Pflanzenboard vereint beide Kompetenzbereiche: Es ist das ideale Pflanzgefäß, das ein angenehmes Licht für die lebenden Pflanzen gleich mitbringt. Es ist zugleich Schrank mit Büro-gerechten Standardmaßen, Stauraum z.B. für Aktenordner in Reichweite, und kann als Raumteiler fungieren. Dabei sind die Pflanzen Wohltat für Auge und Ohr, bilden Sicht- und Schallschutz für konzentriertes Arbeiten, und verbessern obendrein bioaktiv das Raumklima.

„In der Planungsphase wurde das ‚Dschungelbüro‘ noch skeptisch beäugt, aber vom ersten Tag an sind die Leute hellauf begeistert“, schildert Budde. „Ausnahmslos alle sind total überzeugt und würden es nie wieder hergeben.“ Gerade aus der sechsmonatigen Testphase heraus, wird das Pflanzenboard jetzt Bestandteil des Büromöbel-Programms.
Zum Paket gehören die Pflanzen, vom Experten für den jeweiligen Standort ausgewählt, und natürlich auch deren fachmännische Pflege. Die bieten alle Mitglieder des Qualitäts-Verbunds „Die Raumbegrüner“ bundesweit an.

„Der Aspekt der lebenden Pflanzen ist faszinierend“, berichtet Budde. „Für unseren Test benötigten wir 16 Pflanzen, die alle gleich groß auf Maß eigens dafür gezogen wurden. Unsere Mitarbeiter empfinden die Arbeit mit Pflanzen als konzentrierter, die Akustik hat sich wesentlich verbessert und die Pflanzen schaffen als grüne Lunge spürbar angenehmere Raumluft.“

Grüne Kabinen bilden eigenes „Mikroklima“

„Die Leute sind begeistert, weil sie konzentrierter arbeiten können und sich die Akustik wesentlich verbessert hat. Die Pflanzen verbreiten ein gutes Raumklima, man fühlt sich naturverbunden. Jeder kann auf seine Akten zugreifen. Vorher wurde das wandorientierte Arbeiten diskutiert, jetzt freut man sich über die Alternative, ‚allein‘ oder zusammen zu sein.“

Visualisierung: fm Büromöbel.

Pflanzenboard im Callcenter

Den Platz für Pflanzen findet man in jedem Büro: Viele der vorhandenen Akten sind fürs Tagesgeschäft gar nicht nötig, aber Natur ist nötig. Wir leben in einer Welt von Burn-out-Problemen, wie sie noch nie da waren. Pflanzen sind das, was den Menschen am ehesten auf den Boden zurück holt.

Theo Budde,
Geschäftsführer fm Büromöbel